An Bord des Oceanliners "Queen Mary 2" ist es zu einem Norovirus-Ausbruch gekommen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) gab bekannt, dass 224 der insgesamt 2.538 Passagiere unter Symptomen wie Erbrechen und Durchfall leiden (HIER einzusehen).
Behörde trifft Vorsichtsmaßnahmen
Die Behörde gab an, dass zur Eindämmung des Virus verschiedene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. Dazu zählen unter anderem intensive Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, die Isolation erkrankter Personen sowie die Entnahme von Proben zur weiteren Analyse.
Die betroffene Kreuzfahrt hatte am 8. März im englischen Southampton begonnen und soll am 6. April enden. AIS-Daten zeigen, dass sich das Schiff auf dem Nordatlantik befindet. Auch die Reederei Cunard erklärte, dass die Situation an Bord aufmerksam überwacht werde. Dank sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen habe sich die Lage inzwischen stabilisiert.
Norovirus-Fälle treten auf Kreuzfahrtschiffen immer wieder auf – begünstigt von räumlich engen Verhältnissen. Bereits 2012 war die Queen Mary 2 von einem ähnlichen Zwischenfall betroffen. Auch auf anderen Schiffen kam es zuletzt zu vergleichbaren Ausbrüchen: Im März 2025 etwa erkrankten 69 Passagiere und 13 Crewmitglieder an Bord der "Coral Princess" während einer 16-tägigen Reise von Los Angeles nach Fort Lauderdale.
Kreuzfahrtschiffe immer wieder betroffen
Ein besonders schwerer Fall ereignete sich im Oktober 2024 auf der "Explorer of the Seas" von Royal Caribbean, als 281 Passagiere und 22 Crewmitglieder infiziert wurden und ein geplanter Landgang deshalb abgesagt werden musste.